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Was bedeutet BDSM für mich ?


Sehr oft höre ich von anderen Doms Sprüche der Art: „Also wenn eine Sklavin das nicht macht, dann ist sie keine Sklavin!“. Für mich ist SM kein Wettkampf zwischen Subs, in dem es nach „schneller, höher oder weiter“ geht. Jeder hat andere Vorlieben, Neigungen und Grenzen. Deswegen sind wir Individuen und keine Maschinen. Man kann also nicht sagen: Weil die eine Sklavin keine 50 Hiebe mit dem Rohrstock aushält, ist sie eine schlechtere Sklavin als eine die dies aushält, vielleicht sogar noch nach mehr schreit.

Meine Kriterien sehen, wenn man überhaupt vergleichen kann, etwas anders aus. Was gebe ich eigentlich meiner Sub? Ich zwinge sie zu nichts. Meine Sub hat jederzeit die Möglichkeit ihr Savewort zu benutzen. Dies hat auch keine Folgen, nach dem Motto: „Wenn du das Savewort benutzt, bist du nicht mehr meine Sub!“ Ich bringe sie lediglich dazu, sich selbst zu zwingen und über ihren eigenen Schatten zu springen. Ich fordere sie ständig, gebe ihr den nötigen Halt und fange sie im Falle eines Falles auf. Wenn ich ihre Vorlieben und Grenzen kenne, dann kann ich auch beurteilen, wie weit sie selbst an ihre Grenzen geht, wenn ich sie fordere. Das ist, wenn überhaupt vergleichbar, das einzige Kriterium, welches ich als Vergleich zwischen verschiedenen Subs heranziehen würde.


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